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Elf EU-Länder haben Energieziel 2020 erreicht

Handel

Anteil erneuerbarer Energie steigt weiter

Im Jahr 2004 wurde der Anteil der erneuerbaren Energie am Bruttoendenergieverbrauch das erste Mal statistisch erfasst. Damals lag der Wert bei 8,5 Prozent. Seitdem ist viel passiert und die Länder haben sich auf individuelle Ziele für das Jahr 2020 festgelegt.

Generell ist der Anteil im Jahr 2015 auf 16,7 Prozent gestiegen, teilt das Statistische Amt der EU mit. Die Quote ist einer der Leitindikatoren für die Strategie Europas für das Jahr 2020 und scheint auf einem guten Weg zu sein, denn elf Länder haben bereits ihre Ziele für 2020 erreicht. Schweden und Finnland zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie mit Werten um die 50 Prozent auch die höchste Zielmarke definiert haben. EU-weit liegt das Ziel bei 20 Prozent und weist im Jahr 2015 noch ein Defizit von wenigen Prozentpunkten auf.  Österreich und der Slowakei fehlt jeweils nur noch ein Prozentpunkt. Deutschland muss in den nächsten drei Jahren noch 3,4 Prozent für die vorgenommenen 18 Prozent zulegen.

Die Niederlande, Frankreich, Irland, das Vereinigte Königreich und Luxemburg weisen mit 8,2 bis 6,0 Prozentpunkten die größten Lücken auf. Das Ziel in drei Jahren ist nur ein Zwischenschritt. Die EU-Mitgliedsländer haben sich für das Jahr 2030 bereits auf ein Ziel von 27 Prozent geeinigt.

roRo

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