Menü

ELVIS´ cooles Netzwerk

Handel

Cool Load Network von ELVIS

ELVIS steht für „Europäischer Ladungs-Verbund Internationaler Spediteure“ und ist in diesem Jahr mit einer neuen Kühlsparte gestartet. Fleisch, Fisch und Gemüse gehören zum temperaturgeführten Transportbereich. Die meisten Unternehmen haben sich auf bestimmte Marktsegmente spezialisiert. Doch alles unter ein Dach zu bekommen ist eine echte Herausforderung, wenn es beispielsweise um Teilladungen geht.

Mit einer „Kick-Off“-Veranstaltung im letzten Oktober hat ELVIS als einer der größten Lkw-Netzwerke in Deutschland den Start in seine neue Kühlsparte begonnen. Der vor neun Jahren in Frankfurt/Main gegründete Verbund mittelständischer Frachtführer bietet kundenorientierte Transport- und Logistikleistungen auf dem Teil- und Komplettladungsmarkt an. Für die Flottensteuerung gibt es eine zentrale Hauptdisposition in Bayern. Seit Anfang Januar auch für Frischware im Temperaturbereich zwischen zwei und sieben Grad Celsius. „Wir spüren insbesondere aus dem Kühlgutmarkt einen starken Bedarf an standardisierten Transportlösungen im Segment der Teilladungen“, begründete ELVIS-Vorstand Jochen Eschborn den Vorstoß in die Kälte. Das Cool Load Netzwerk kann dabei auf das vorhandene Netzwerk aufsetzen.


Mit dem Cool Load Network möchte ELVIS Lebensmittel schnell und sicher transportieren; Foto: Sputnik GmbH

Das operative Geschäft startete im Januar und hat mittlerweile 23 Mitglieder an 49 Standorten mit mehr als 1.200 Lkw erreicht. Da es systematisierte Lösungen bislang nur für den flächendeckenden Stückguttransport gab, sind temperaturgeführte Komplett- und Teilladungen eine echte Marktlücke. Der Verbund kann auch hier mit einheitlichen IT-Systemen Einkaufsvorteile begründen, erläutert Division Manager Andreas Maljak. Als Beleg für den hohen Bedarf unterstreicht die ELVIS AG, dass von den aktuellen Mitgliedern nur drei schon vorab Verbundpartner waren. Ab 30 Mitglieder will ELVIS schon ein flächendeckendes Netzwerk in Deutschland aufgebaut haben.

Roland Krieg; Foto: Sputnik GmbH

Zurück