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Ermittlungen gegen die „Jan Maria“

Handel

Fischerei: Schärfere Kontrolle gegen „Highgrading“

Der deutsche geflaggte Trawler „Jan Maria“ hat nach verschiedenen Medienberichten mehrere Tausend Tonnen Hering nach dem Fang wieder aus seinen Lagerräumen über Bord geworfen, um Platz für hochwertigeren Fisch zu schaffen. Das Schiff fährt für die Doggerbank Seefischerei GmbH, einer 100-prozentigen Tochter der niederländischen Reederei Parlevliet & van der Plas“.

Dieses so genannte „Highgrading“ ist verboten. Log-Bücher und Aussagen belegen die Hinweise. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) prüft derzeit die Dokumente. Die Bundesregierung hat auf Anfrage von Cornelia Behm (Bündnis 90 / Die Grünen) die Aufnahme eines Ermittlungsverfahrens gegen die Betreiber der „Jan Maria“ bestätigt. Das „Highgrading“ verstößt gegen das Seefischereigesetz. Derzeit steht noch die Aussage der Betroffenen aus. Im Rahmen der europäischen Fischereireform wird nach Auskunft der Bundesregierung nicht nur die Anlandung, sondern auch verstärkt das Verhalten auf See kontrolliert. Da werde die Überwachung verstärkt.

roRo

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