EU-Forum für die Lebensmittelversorgungskette

Handel

Abschlussbericht des EU-Forums Lebensmittelversorgungskette

In der EU sind rund 15 Millionen Unternehmen mit 46 Millionen Beschäftigen im Bereich der Lebensmittelproduktion aktiv. Die Kunden verzehren deren Produkte täglich, doch nicht alles mundet wirklich: Unfaire Geschäftspraktiken, Wettbewerbsverzerrungen, Konzentrationsprozesse, Übergewicht und Alkoholkonsum stehen immer wieder in Verbindung mit der gesamten Wertschöpfungskette.

Die EU hatte zur Verbesserung der Kette ein Hochrangiges Forum gegründet, das nach vier Jahren Arbeit am Mittwoch seinen Abschlussbericht vorlegte. Aus der Arbeit entstand unter anderem eine Verbändeinitiative für fairere Handelsbeziehungen.

Das Forum hat sich in den vergangenen Jahren die Preisentwicklung angesehen und einen Anstieg der Lebensmittelpreise nach der Finanzkrise verzeichnet. Zwar zeichnen sich die Agrarpreise als sehr volatil aus, doch verschwinden die Preisberge und -täler im Verlauf der Verarbeitung und des Handels, führt der Bericht aus. Wenn Preise weitergegeben wurden, waren es die mit aufsteigenden und seltener die mit einem sinkenden Trend.

Dem Forum wurde in diesem Jahr die Arbeitsweise der Milchmarktbeobachtungsstelle vorgestellt [1]. Über eine zentrale Schnittstelle im Internet, können die Daten und Auswertungen für eine höhere Transparenz führen. Ziel soll eine ausgewogene Beziehung zwischen Angebot und Nachfrage sein. Das könnte auch für andere Sektoren interessant sein und wurde im Abschlussbericht aufgenommen.

Lesestoff:

Den Abschlussbericht des hochrangigen Forums finden Sie unter http://ec.europa.eu/enterprise/newsroom/cf/itemdetail.cfm?item_id=7838

[1] EU startet Marktbeobachtungsstelle für den Milchsektor

roRo

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