Europäische Bioökonomie im Jahr 2050
Handel
Die Wege der EU in die Zukunft

In Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Forschung hat das Gemeinsame Forschungszentrum der EU (JRC) auf der Basis des Zukunftsberichtes für die Bio-Ökonomie von Experten 2020 vier Szenarien erstellen lassen, wie die Bio-Ökonomie der EU im Jahr 2050 aussehen könnte.
Wir tun es für uns
Dabei entwickelt die EU eine konsistente und kohärente Politik, die in den Lieferketten radikale Umbrüche vollzieht und eine andere Konsumkultur erzielt.
Wir machen es zusammen
Gesellschaft und Politik erreichen gemeinsam die Ziele der Nachhaltigen Entwicklungsziele und der Klimaneutralität. Die Transformation wird in allen Wirtschaftsbereichen umgesetzt.
Wir machen es selbstständig
Die Politik ist nicht in der Lage, die nachhaltigen Ziele zu erreichen. Deshalb ändern die Konsumenten ihr Verhalten und ihren Konsum und folgen vertrauenswürdigen Influencern nach einer Reihe an schweren Krisen. Die Veränderung des Konsums treibt die Veränderung der Lieferketten
Mache das Unvermeidliche
Die Lebensgewohnheiten der Bürger ändern sich nur sehr wenig und der Konsum steigt sogar noch an. Die Politik ist nicht in der Lage, präventive Politik zu machen und muss mit Verzögerungen auf entstandene Krisen reagieren.
Für den EU-Vize-Präsidenten Maroš Šefčovič für Zwischeninstitutionellen Beziehungen zeige der Bericht die Wichtigkeit auf, politische Entscheidungsprozesse anhand von künftigen Herausforderungen zu orientieren. Die Bio-Ökonomie sei in einer Welt mit begrenzten Ressourcen überlebenswichtig und müsse in eine Kreislaufwirtschaft münden.
Forschungs-Kommissarin Mariya Gabriel findet, dass die Politik robuster wird, wenn sie von kollektiver Intelligenz aktiviert werde. Die beschriebenen Szenarien begleiten den Weg der EU in die Zukunft entlang aller möglichen Risiken und Chancen.
Lesestoff:
https://ec.europa.eu/jrc/en/news/european-bioeconomy-2050-four-foresight-scenarios
roRo; Grafik: EU-Kommission
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