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Förderprogramm Agrarexport

Handel

Dr. Müller stellt Förderprogramm Agrarexport vor

„Die Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft verfügen über eine breite Palette qualitativ hochwertiger Produkte, die auf den kaufkräftigen Märkten dieser Welt beste Absatzchancen haben. Ziel unseres Programms ist es daher, möglichst viele, vor allem aber kleine und mittelständische Unternehmen in die Lage zu versetzen, diese Chance besser zu nutzen“, sagte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär und Exportbeauftragter im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bei der Vorstellung des Programms in Berlin.

Kühlschrank plus Inhalt
Das Programm soll helfen den Kreis der exportierenden Unternehmen zu erweitern sowie die Wettbewerbsfähigkeit auf den Auslandsmärkten zu verbessern. Die Maßnahmen des Förderprogramms Agrarexport dienen der Marktvorbereitung, des Markteinstieges sowie der Marktpflege. Dazu zählen beispielsweise das erweiterte Auslandsmesseprogramm des BMELV, Schulung und Seminare, die Bereitstellung von Marktinformationen und die Organisation von Markterkundungs-, Geschäfts- und Multiplikatoren reisen. „ Von den Maßnahmen sollen vor allem Unternehmen profitieren, die bisher nicht oder nur gelegentlich Produkte exportiert haben. Es sollen vor allem diejenigen angesprochen werden, denen die finanziellen oder personellen Mittel fehlen, den Einstieg in das Exportgeschäft und die Pflege lukrativer Auslandsmärkte aus eigener Kraft zu meistern“ erklärte Müller.
Deutsche Produkte werden im Ausland nachgefragt und nicht nur technische Produkte wie Kühlschränke lassen sich exportieren. Müller berichtete von den deutschen Hightech- Kühlschränken, die ihm auf seiner letzten Indienreise gezeigt wurden - doch leider ohne landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus Deutschland, so Dr. Müller.
Die wachsenden, finanzstarken Mittelschichten, nicht nur in Indien, sondern auch in Asien und Afrika wissen die qualitativ hochwertigen Produkte zunehmend zu schätzen.
Durch die Nutzung der Chancen auf den globalen Märkten könne eine positive Handelsbilanz bei Gütern der Land- und Ernährungswirtschaft entstehen. Derzeit liege das Defizit bei rund 10 Milliarden Euro.
„Das Programm ist frisch aufgelegt und es gibt sogar dieses Jahr noch Gelder für Projekte.“ Damit ermutigt Müller Unternehmen der Agrarwirtschaft Anträge zu stellen.

Lesestoff:
Einen Überblick bieten die Deutschen Auslandshandelskammern: www.ahk.de/ahk-projekte/ernaehrungswirtschaft

Ralf Flucke (Text und Foto)

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