Freiwillig ist jeder dabei
Handel
Sie geloben nachhaltige Lebensmittelerzeugung
Am Montag haben 26 Hersteller von Lebensmitteln, 14 Händler, ein Dienstleister für Lebensmittel und 24 Verbände aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Brüssel eine Vereinbarung für den fairen Umgang miteinander unterzeichnet. Die Vereinbarung zielt auf die Versorgung der Bevölkerung mit gesunden und nachhaltigen Lebensmitteln ab, die einen minimalen ökologischen Fußabdruck hinterlassen. Die EU-Verbände wie der Bauern- und Genossenschaftsverband Copa Cogeca oder der europäische Verband der Obsterzeuger Freshfel sowie der Verband europäischer Fleischerzeuger, als auch die Brauer, Snackproduzenten und Spirituosenhersteller gehören zu den Unterzeichnern wie Coca Cola, Nestlé, Fyffes, die Metro oder Unilever.
Die Vereinbarung soll die Farm-to-Fork-Strategie der EU-Kommission im Rahmen des Green Deals unterstützen und hat „die üblichen Verdächtigen“ zur Unterschrift bewegt. Jederzeit kann jeder weitere Akteur aus dem Business auch mit schon vorliegender eigener Strategie, der Vereinbarung beitreten.
Die Vereinbarung ist mit vier beteiligten Kommissionen sehr hoch angesetzt. Nach Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans sind auch Stella Kyriakides von der Kommission für Lebensmittelsicherheit, Thierry Breton, von der Binnenmarkt-Kommission und Virginijus Sinkevičius von der Umwelt-Kommission beteiligt. Die Vereinbarung soll später im Jahr auf dem UN-Gipfel für Ernährungssysteme vorgestellt werden.
Roland Krieg
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