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Fußball macht das Bier teurer

Handel

Brauereien: Auch Werbung kostet Geld

Die Brauer versuchen nicht zum ersten Mal ihr Getränk in diesem Jahr teurer zu machen. Bislang konnten die Bauern jedes Mal mit dem Argument kontern, dass der Gerstenanteil in einem Kasten Bier nur den geringsten Anteil der Kosten stellt. Kürzlich begründeten die Brauer den für 2008 geplanten Anstieg des Bierpreise nicht nur mit den gestiegenen Rohstoffpreisen, sondern auch der höhere Energiepreisen führten zu den Überlegungen.
Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Norbert Schindler, blickte gestern noch einmal auf die Entwicklung des Gerstenanbaus in seinem Land zurück. 2001 erhielten die Bauern 132 Euro für eine Tonne Gerste. Bis 2006 sank der Preis auf 115 Euro.
Deshalb haben die Bauern in seinem Bundesland auf rund 30.000 ha Gerstenanbau verzichtet. Das ist fast ein Drittel der Fläche von 2001.
Die Verknappung hat den Gerstenpreis in diesem Jahr auf 165 Euro steigen lassen, bei freier Ware bis zu 214 Euro, jedoch hätte das bei einem Wertanteil der Gerste an einem Kasten Bier von maximal 40 Cent kaum Auswirkungen. so der Präsident.
Schindler hat andere Kostentreiber im Visier: „Vielmehr zahlten sie [die Bierfreunde; roRo] den Preis dafür, dass Fußballstadien Biernamen tragen, Brauereien die Bundesliga oder Länderspiele „präsentieren“ und über dem Nürnburgring eine Bierfahne weht.“

roRo

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