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Gesundes Essen in der Schule

Handel

Es könnten mehr Teilnehmer sein

Brandenburg verzeichnet einen Rückgang von Teilnehmern am Schulessen ab der 7. Klasse. Mehr uNterstützung für die Teilnahme ist ein Schwerpunkt der Landesförderung, teilt das Verbraucherschutzministerium mit. Verbraucherschutzstaatssekretärin Anne Quart und Bildungsstaatssekretär Thomas Drescher haben am Freitag die Paul-Dessau.Gesamtschule in Zeuthen besucht und befanden das Essensangebot als sehr gut. Dre4i Menüs werden vor Ort gekocht.

In der Unterrichtswerkstatt „Essen in der Schule – Gefäält mitr“ haben Schüler der Klasse acht Marktforschung in eigener Sache betrieben. Danach haben sie „Snack-Ideen“ ausprobiert und Vorschläge entwickelt, die Essensangebote nach Altersgruppen zu variieren.

Bildungsstaatssekretär Drescher: „Gesunde Ernährung will gelernt sein, deshalb ist sie Thema im Unterricht. Bei der Werkstatt ‚Essen in der Schule“ wurde erprobt, wie sich Jugendliche am Thema ‚Schulessen‘ besser beteiligen und dafür interessieren lassen. Sie können Vorschläge entwickeln, um ihre Mensa und das Essensangebot attraktiver zu machen. Wir hoffen, dass sie es dadurch auch öfter nutzen werden.“

Verbraucherschutzstaatssekretärin Anne Quart: „Qualität beim Schulessen hängt von vielen Faktoren ab: von den verwendeten Zutaten, der Zubereitung aber auch den Bedingungen, unter denen in der Schule gegessen wird. Für eine hohe Akzeptanz ist es aber auch wichtig, dass die Essenswünsche und Gewohnheiten der Kinder und Jugendlichen berücksichtigt werden. Sich mit der eigenen Pausenverpflegung kritisch im Unterricht auseinander zusetzen, ist eine hervorragende Möglichkeit für praxisbezogene Verbraucherbildung in der Schule. Handlungskompetenzen hinsichtlich nachhaltigem Konsum und gesundheitsförderlicher Ernährung können dabei entwickelt werden.“

Maren Daenzer-Wiedmer, Vernetzungsstelle Schulverpflegung: „Für uns sind die Ideen der Schülerinnen und Schüler hochinteressant. Ihre Sicht auf das Schulessen und ihre Mensa gibt wertvolle Hinweise, wo Maßnahmen zur Akzeptanzsteigerung in den Schulen ansetzen sollten.“ Im kommenden Jahr ist die Zusammenarbeit mit weiteren Schulen geplant.

roRo

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