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Hafen Gent ist der Getreidespeicher Europas

Handel

Hafen Gent nimmt jetzt auch Rapsöl für die MATIF auf

Rohstoffkontrakte brauchen einen realen Gegenwert. Der Hafen in Gent hat sich für die MATIF-Börse in Paris als Getreidespeicher Europas bewährt. Was in Paris gehandelt wird, liegt im belgischen Hafen Gent. Das hat Tradition, denn die ersten Getreidespeicher stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die Binnenschiffer und Getreidehändler speicherten ihr Getreide bereits im mittelalterlichen Hafen und die Stadt besaß ein Getreidespeichermonopol. Alle Getreidetransporte, die an Gent vorbeiführten, mussten in der Stadt gelagert und verkauft werden.

Gent bewahrt im Zusammenhang mit der MATIF in Paris Gerste und Rapssaat auf. Ab Mitte November wird auch das an der Börse gehandelte Rapsschrot und Rapsöl in Gent gelagert. Die Hafenbehörde teilt zudem mit, dass auch die Lagerung für Weizen avisiert wird.

Derzeit kann die Stadt etwa 1,3 Millionen Tonnen Getreide lagern. Spezialisierte Logistikbetriebe erledigen den Transport von Getreide, Mehlen, Pflanzenölen für kurze und lange Aufbewahrungsfristen. Die wichtigsten Anlieferländer sind Brasilien, Kanada, Australien, Frankreich, die Ukraine und Rumänien.

roRo

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