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Hamburger Hafen mit starkem Ergebnis im 1. Halbjahr

Handel

Containerumschlag und Containertransport mit Plus

Verladung im Hamburger Hafen

Mit dem Halbjahresbericht 2017 ist die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) zufrieden. Die Konzernumsätze stiegen um knapp neun Prozent auf 622,8 Millionen Euro. Verantwortlich ist die mengenbedingte Ergebnisverbesserung im Segment Container sowie die erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung im Segment Logistik. An den HHLA-Conatineranlagen wurden 3,6 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, etwa 12 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Auch die Intermodaltöchter steigerten ihre Mengen um etwa sieben Prozent auf mehr als 744.000 TEU.

Wettbewerb innerhalb der Nordrange

Die Vorstandsvorsitzende Angela Titzrath ist zufrieden: „„Nach der Neuordnung der Reederallianzen hat die HHLA ihre starke Position in umkämpften Marktumfeldern behauptet. Wir profitieren dabei nicht nur von der anhaltend positiven Konjunkturentwicklung in der Welt und in Deutschland, sondern ebenso von unserer eigenen Leistungsfähigkeit. Durch gezielte Investitionen in unsere Anlagen hat sich die HHLA für diesen Aufschwung rechtzeitig aufgestellt. Wir können unseren Kunden daher ein Angebot an Leistungen unterbreiten, das in Qualität und Zuverlässigkeit überzeugt, und so mit ihnen Wachstum im Hamburger Hafen generieren.“ Der Hafen Hamburg ist Deutschlands größter Hafen steht aber im Wettbewerb der Häfen der so genannten Nordrange an der Nordsee. Damit sind die Überseehäfen von Wilhelmshaven bis Antwerpen gemeint. Nach Rotterdam und Antwerpen gilt Hamburg als drittgrößter Hafen der Nordrange.

Asien und Feeder-Verkehr

Im ersten Halbjahr 2017 wurden auf den Containerterminals der HHLA mit 3,6 Mio. TEU knapp 12 Prozent mehr umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. An den drei Hamburger Containerterminals konnte der Umschlag um 11,8 Prozent auf 3,4 Mio. TEU gesteigert werden (im Vorjahr: 3,1 Mio. TEU). Diese Entwicklung wurde im Wesentlichen von einer Erholung der Asienverkehre (+16,1 Prozent) und einem deutlichen Anstieg der Zubringerverkehre (Feeder) mit den Ostseehäfen (+22,4 Prozent) getragen. Auch der Containerumschlag am Terminal in Odessa entwickelte sich im ersten Halbjahr 2017 positiv und lag mit mehr als 145.000 TEU um rund 10 Prozent über dem Vorjahreszeitraum (im Vorjahr: mehr als 132.000 TEU). Die Umsatzerlöse im Segment Container stiegen um 10,6 Prozent auf 372,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 336,6 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis (EBIT) konnte überproportional zum Mengenwachstum um 25,8 Prozent auf 68,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 54,2 Mio. Euro) gesteigert werden.

Wasser, Schiene und Straße

Die HHLA-Intermodalgesellschaften legten in einem wettbewerbsintensiven Markt deutlich zu. Sie steigerten ihr Transportvolumen auf mehr als 744.000 TEU (im Vorjahr: mehr als 694.000 TEU). Getragen wurde die Entwicklung durch das Wachstum sowohl der Bahn- als auch der Straßentransporte. Die Bahntransporte legten verglichen mit dem ersten Halbjahr 2016 noch einmal um 5,9 Prozent auf mehr als 568.000 TEU (im Vorjahr: rund 537.000 TEU) zu. Die Straßentransporte entwickelten sich aufgrund des starken Ladungsaufkommens im Großraum Hamburg mit einem Wachstum von 11,8 Prozent auf mehr als 176.000 TEU (im Vorjahr: rund 158.000 TEU) sehr positiv. Der Umsatz des Segments Intermodal legte um 8,1 Prozent auf 206,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 190,8 Mio. Euro) zu.

roRo; Foto: HHLA

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