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Italiener kaufen chinesischen E-Bus

Handel

Jiangsu ALFA Bus erhält europäische TÜV-Genehmigung

Auf der World Bus Expo in Asien hat der italienische Passagierfahrzeugbetreiber Lama Interesse an dem Elektrobus der chinesischen Jiangsu ALFA Bus gezeigt und will mehrere Exemplare für die Stadt Grosseto bestellen. Der Bus hat keinerlei Emissionen, einen leisen Betrieb und praktisch keine Umweltbelastungen. Die chinesischen Elektrobusse werden meist in Entwicklungsländer verkauft, für die EU brauchen reine Elektrofahrzeuge die so genannte „Gesamtfahrzeugtypengenehmigung“ (WVTA).

Die haben die Chinesen jetzt vom TÜV Rheinland erhalten, so dass die Busse nach Italien verschifft werden können. Die WVTA beruht auf EU-Richtlinien und -Verordnungen. Nach einem Jahr Prüfzeitraum haben die E-Busse jetzt alle europäischen Standards erfüllt. Für Oliver Rothert, TÜV-Leiter für den Bereich Mobilität, ist das ein Zeichen, dass die chinesische Automobilindustrie einen Schritt nach vorne gemacht hat. Dass der ALFA Bus demnächst durch Grosseto fährt gilt als „einen bedeutenden Schritt für die gesamte Elektrofahrzeugindustrie“.

roRo

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