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Käseeinlagerung aus dem Ruder gelaufen

Handel

Private Käseeinlagerung von der EU gestoppt

Die EU hat rund 250.000 Tonnen Käse nach Russland exportiert. Finnland und die baltischen Staaten verkaufen ihren Export zu 90 Prozent nach Russland. Auch die Niederlande kommt mit 42 Prozent Russlandanteil auf eine hohe Exportquote. Dieser Käse macht insgesamt etwa acht Prozent der inländischen Käseproduktion aus.

Seit dem Importstopp sucht die EU nach neuen Märkten und Maßnahmen, den Markt zu bereinigen. Zum Beispiel mit der finanziellen Hilfe für eine private Lagerhaltung. Damit wird, Käse aus dem Markt genommen. Am Dienstag hat die EU verkündet, dass diese Hilfe eingestellt wird. Die Zahl der Anträge war größer als die von manchen Ländern exportierte Käsemenge. Die EU stoppt die Hilfe, bevor die maximal möglichen 155.000 Tonnen Einlagerung erreicht sind. Diese Einstellung ist mit der Veröffentlichung im Amtsblatt an sofort gültig.

Die Einlagerung von Magermilchpulver und Butter hingegen bleibt offen, denn die Zahl der Anträge ist mit den exportierten Mengen identisch.

Schon früher hat aus gleichen Gründen die EU die Hilfe für Obst und Gemüse gestoppt [1].

Lesestoff:

[1] Hilfsgelder für die Bauern aus dem Ruder gelaufen

roRo

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