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Keine acht Millionen für „Partnerschaft mit Afrika“

Handel

BMZ verteidigt Zusammenarbeit mit „Partnerschaft mit Afrika“

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat die Zusammenarbeit mit dem Verein „Partnerschaft mit Afrika“ verteidigt.

Der Vorläufer des Vereins wurde 2099 als Austauschverein für Stipendiaten (Go Africa go Germany) gegründet und habe sich 2010 in das Vereinsregister Potsdam eingetragen.2011 wurde er dann Teil der Afrika-Initiative [1] und hat sich umbenannt, damit das Ziel deutlicher werde.

Eine Studie bemängelte, dass der Verein weder ein Controlling, noch ein Buchführungssystem besitze. Das wurde nachgeholt. Kopp entschuldigte das Fehlen durch den Entstehungsprozess. Nicht alles wurde gleich zu Beginn fertig.

Der Verein habe keine acht Millionen Euro erhalten, wie die Presse das veröffentlichte. Es müsse sich dabei um eine Namensverwechslung handeln, so Kopp. Der Verein ist in einer Pilotphase und erhält für die Zeit zwischen September 2012 bis März 2013 insgesamt 1,148 Millionen Euro. Damit seien bereits Symposien und Tagungen für 1.400 Menschen durchgeführt worden.

Heike Hänsel (Die Linke) kritisierte dennoch die Ausgabenhöhe, weil andere kleinere Projekte an Flugkosten in Höhe von 4.000 Euro scheiterten. Auch für Dr. Sascha Raabe (SPD) nimmt die Bundesregierung für dieses Projekt zu viel Geld in die Hand. Wegen eines weitaus geringeren Aufwandes wurde die Förderung der deutschen Millenniumskampagne eingestellt [2].

Lesestoff:

[1] Die Afrika-Initiative

[2] Millenniumfinanzierung läuft aus

Absolventenaustausch führt auch der DAAD durch

Roland Krieg

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