Keine versteckte Werbung bei britischen Influencern
Handel
Werbung muss im Internet gekennzeichnet werden
Influencer beeinflussen ihre Follower im Internet und bekommen mitunter Geld für Werbung. Diese ist nicht immer als solche gekennzeichnet. Nachdem Dänemark Leitlinien für faire Berichte und Werbung aufgestellt hat [1], zieht Großbritannien nach. Allerdings reicht den Briten eine Empfehlung nicht aus. Das Kartellamt hat am Freitag bei Facebook Irland, das Instagram in Großbritannien betreibt, klare Regeln durchgesetzt. Hintergrund war eine Untersuchung in den sozialen Netzwerken über versteckte Werbung.
Instagram will dafür sorgen, das Influencer Werbung auch als solche kennzeichnen. Darüber hinaus soll das Instrument „paid partnership“ allen Nutzern zur Verfügung stehen, damit sie die Kennzeichnung leichter durchführen können. Außerdem sollen Algorithmen Nutzer entlarven, sobald sie weiterhin versteckte Werbung anbieten.
Letzteres wird die Grundlage für einen Fortschrittsbericht an die Behörde für Wettbewerb und Markt (CMA) sein, wie das britische Kartellamt offiziell heißt. Die Regeln gelten nicht nur für britische Instagram-Nutzer, sondern für Nutzer in der ganzen Welt, die sich an britische Follower wenden.
Zu lange haben Unternehmen die Verantwortung für versteckte Werbung von sich geschoben, sagte CMA-Chefin Andrea Coscelli. Die neuen Regeln werden keine Entschuldigung mehr für mangelnde Übersicht der Markennutzung sein.
Lesestoff:
[1] DK regelt Food-Influencer: https://herd-und-hof.de/handel-/dk-neue-regeln-fuer-food-influencer.html
roRo
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