KfW-Reformprogramm für Kolumbien
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Nachhaltige und resiliente Entwicklung in Kolumbien
Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) am Dienstag einen Darlehensvertrag in Höhe von 150 Millionen Euro für die erste Phase des „Reformprogramms nachhaltige und resiliente Entwicklung“ in Kolumbien unterzeichnet.
Mit dem Reformprogramm wird der Übergang zur Nutzung Erneuerbarer Energien und die Beschleunigung der Energiewende des Landes unterstützt, insbesondere im Transportsektor sowie bei der Stromerzeugung und des Zugangs zu Strom. Dafür sind Maßnahmen wie die Einführung von Technologien für emissionsarme Fahrzeuge, die Einrichtung von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge, die Entwicklung von alternativen Brennstoffen sowie die landesweite Vergabe von Stromlieferverträgen über Auktionen für Erneuerbare Energien geplant. Weiter teilt die KfW mit, wird eine Kreislaufwirtschaft entwickelt, die eine Wiederverwendung von Brauchwasser sowie die umweltfreundliche Verwaltung von Papier-, Karton-, Kunststoff-, Glas- und Metallverpackungsabfällen regelt.
Das Programm soll sicher stellen, dass die von Kolumbien emittierten „Green Bonds“ auch für Biodiversitätsvorhaben, nachhaltige Landwirtschaft, Abholzungskontrollen und zur Vorsorge für Wetterextreme eingesetzt werden.
Die zweite Phase wird 2022 umgesetzt. Das Vorhaben ist mit der Agence Francaise de Développement (AFD) der Inter-American Cevelopment-Bank und der koreanischen Kexim-Bank abgestimmt und wird Kolumbien helfen, seine Nachhaltigkeitsziele in der Agenda 2030 umzusetzen.
roRo
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