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Klimafreundliches Kühlen im LEH

Handel

„Refrigerants, Naturally“ for LIFE“

Wer mag nicht gern ein frisches Eis aus dem Lebensmittelhandel? Oder Mineralwasser, das bei den aktuellen Außentemperaturen im Kühlmöbel auf den Kunden wartet? Kältetechnik im Lebensmitteleinzelhandel sind allerdings ein großer Energietreiber. Lebensmittelgeschäfte verbrauchen etwa 50 Prozent mehr Energie als ein konventionelles Gebäude. 30 bis 50 Prozent der Gesamtenergie stammt aus der Kältetechnik und ist für den ökologischen Fußabdruck des LEH mitverantwortlich. Ein bis zwei Prozent der Treibhausgase stammen aus der Kühlkette.

Im Juni 2019 ist das europaweite Projekt „Refrigerants, Naturally“ for LIFE“ an den Start gegangen, mit dem klimafreundliche Alternativen zur Kälteerzeugung unterstützt werden. Die EU finanziert das Projekt über ihr Umweltprogramm „Life“.

Zielgruppe sind vor allem die kleinen Geschäfte bis zu 1.000 Quadratmeter. Die großen und filialisierten Betriebe haben den Klimaschutz schon im Programm. Zielgruppe sind auch die Anlagenbauer, die neben der Lieferung auch für die Wartung der Geräte verantwortlich sind. Bis Ende 2021 wird die vertriebskette für Kälteanlagen über das Thema sensibilisiert. Schulungen werden die klimafreundlichen Anlagen vorstellen und neue Technologien entwickeln. Damit soll der kleine LEH seine Klimaziele für 2030 im Rahmen der EU umsetzen können.

In Deutschland sind der Bundesinnungsverband des Deutschen Kälteanlagenbauhandwerks (BIV) und der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) am Start.

Zu den natürlichen Kältemitteln zählen Wasser, Lust, Kohlendioxid, Stickstoff und Kohlenwasserstoffe. Alle diese Stoffe schonen die Ozonschicht und lediglich Kohlenwasserstoffe und Kohlendioxid haben vernachlässigendes Erderwärmungspotenzial.

Lesestoff:

http://www.refrigerantsnaturally.com/

roRo

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