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Köstinger will mehr Herkunftskennzeichnung

Handel

Österreich: Kennzeichnungspflicht für verarbeitete Lebensmittel

Parallel zur BioFach in Nürnberg durfte auch Österreich ein Plus in der Bio-Landwirtschaft verzeichnen. Aber der Absatz stagniert. Das wurde im Österreichischen Bundesrat in der vergangenen Woche thematisiert. Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger kündigte daraufhin eine deutliche Kennzeichnung an.

Die Einkommen der Biobauern haben sich von 2016 auf 2017 um 14 Prozent auf durchschnittlich 31.133 Euro erhöht. Ökologische Haupterwerbsbetriebe haben jedoch mit 56.587 Euro ein fast doppelt so hohes Einkommen erzielen. Beim Absatz allerdings gebe es noch „Luft nach oben“, meinte der Grünen-Abgeordnete David Stögmüller. Er forderte eine Bio-Offensive von 50 Prozent-Anteil in öffentlichen Kantinen sowie eine Herkunftskennzeichnung bei Fleisch in der Gastronomie.

In der Gemeinschaftsverpflegung will Elisabeth Köstinger eine Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Lebensmittel einführen und vegane und vegetarische Lebensmittel ebenso klar kennzeichnen.

roRo

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