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Konsumstimmung macht Pause

Handel

Tiefstand oder Atemholen?

Offiziell ist die Konsumstimmung in Deutschland auf einen Tiefstand gefallen. Nach dem Weihnachtsgeschäft schaltet der Konsum im Januar aber immer einen Gang zurück, räumt der Handelsverband Deutschland (HDE) in seinem aktuellen Konsumbarometer ein.

Zwischen Hü und Hott sind auch die Wirtschaftsprognosen für das laufende Jahr. Hängt die wirtschaftliche Grundstimmung vom außenhandelsabhängigen industriellen Sektor ab oder setzt die Wachstumsdynamik am robusten Binnenmarkt an? Zumindest ist die Autobranche als wirtschaftlicher Taktgeber nicht mehr dominant. Mit 4,7 Millionen Autos haben die deutschen Hersteller so wenig Fahrzeuge wie zuletzt 1997 produziert. Wenn der Abschwung der Industrie nicht auf die Löhne durchschlägt, dürften privater und staatlicher Konsum die Konjunktur stabilisieren.

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember gestiegen und Achim Wambach vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung glaubt, dass sich 2020 „Exporte und privater Konsum besser entwickeln, als bisher angenommen.“

Die positive Meldung einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China wird von der aktuellen Situation zwischen den USA und dem Iran mehr als kompensiert. Es droht ein Krieg.

roRo

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