Kontrakt-Harmonisierung für Getreide. Mais und Raps

Handel

MATIF-Handelskontrakte Raps, Getreide und Mais

Raps, Getreide und Mais werden beispielsweise an der Börse MATIF in Paris gehandelt. Damit Käufer und Verkäufer über das gleiche Angebot reden, sollen die Kontrakte standardisiert sein. Das ist Aufgabe der EU-Verordnung 2014/65/EU über die „Markets in Financial Instruments Directive) „MiFID“. MiFID II soll am 03. Januar 2018 umgesetzt werden und behandelt die Offenlegung von Kosten und Vertrieb sowie Positionslimits. Für Produkte, die nicht über einen Central Counterpart gehandelt werden, sondern als OTC gelten (außerbörslich „over the Counter“) müsste ein höheres Risikokapital hinterlegt werden.

Die notwendige Anpassung der technischen Standards wurde Anfang des Jahres von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA angemahnt, weil es zu Verzögerungen kam. Am 02. Juni dieses Jahres hat die „Autorité des Marchés Financiers (AMF)“ Vorschläge zu Positionslimits bei Getreide, Raps und Mais vorgelegt, für deren Bewertung die ESMA in der vergangenen Woche eine Begutachtung veröffentlichte.

Beim Getreidehandel beispielsweise geht es darum, dass dessen Derivate an der Börse Einfluss auf die Konsumentenpreise haben können.

Lesestoff:

Details finden Sie unter https://www.esma.europa.eu/press-news/esma-news/esma-updates-qa-mifid-ii-implementation-0

roRo

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