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Kürbisse satt

Handel

Anbau von Kürbissen steigt

Nicht alle werden gegessen. Aber zu Halloween ist der Kürbis das Gemüse schlechthin. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nach Destatis 78.100 Tonnen Speisekürbisse geerntet. Das ist weniger als die Rekordernte 2017 mit 92.200 Tonnen, aber eben auch der Witterung geschuldet. Allerdings ist das Gemüse außerhalb der Halloween-Zeit weniger gefragt und nach Jahren des stetigen Flächenwachstums, ging der Anbau 2018 um sieben Prozent auf 4.150 ha zurück. Immerhin. Zehn Jahre zuvor lag die Anbaufläche noch bei 1.650 ha.

In Brandenburg bauen 95 Betriebe auf 240 ha Speisekürbisse an und liegen damit im Ländervergleich an sechster Stelle. Rund um Berlin ist die Anbaufläche im sechsjährigen Schnitt um 30 Prozent angestiegen. Pro ha ernten die Landwirte rund 140 Dezitonnen und kamen auf 3.400 Tonnen märkischen Kürbis. Die besten Anbauverhältnisse gibt es Landkreis Dahme-Spreewald. Dort ernten die Bauern 182 dt und liegen im Bundesschnitt.

Zu Halloween am 31. Oktober lässt aber nicht nur der Kürbis den Rubel rollen. Der Handel freut sich auf 320 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz im stationären und digitalen Handel. Zwei Drittel der Bundesbürger geben zu Halloween Geld aus. In diesem Jahr sind 12,5 Prozent Neukunden. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen Dekorationsartikel, Kostüme, Schminke und Make-up. Nicht alles davon ist nach Angaben des Handelsverband Deutschlands (HDE) gruselig. Wichtiger Treiber für den Einkauf sind die Motto-Partys.

roRo

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