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Leben auf dem Land gleichwertig wie das Stadtleben

Handel

Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ schaffen

Kaputte Straßen, leerstehende Geschäftshäuser in der Fußgängerzone, lange Anfahrtswege zum Hausarzt: In manchen ländlichen Regionen Deutschlands gibt es zahlreiche Widrigkeiten für das Alltagsleben. Doch nicht überall bietet sich das gleiche Bild. Der Unterschied vollzieht sich nicht nur zwischen Stadt und Land, zwischen den Regionen sind die Lebensverhältnisse zum Teil sehr groß. Eine Kommission will bis zum Herbst 2020 einen Entwurf ausarbeiten, wie „gleichwertige Lebensverhältnisse“ überall in Deutschland erreicht werden können. Das Bundeskabinett hat diesen Mittwoch sein Placet für die Kommission gegeben, unabhängig vom Wohnort „faire Chancen auf echte Teilhabe“ zu gebenn. Das soll nicht nur Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten betreffen, sondern auch die Daseinsvorsorge wie Schulen, medizinische Versorgung, Kultur- und Freizeitangebote sowie technische Infrastrkturen wie Wasser, Abwasser, Müllentsorgung, Energie und Straßen.

Hauptursache für Vernachlässigungen ist die Binnenmigration, das Abwandern junger Menschen indie Städte. Ihr Verbleiben soll wie auch eingewanderte Fachkräfte auf dem Land für Chancengleichheit sorgen. Damit sind gleich drei Ministerien beauftragt. Das Landwirtschaftsministerium von Julia Klöckner, das Innenminnsterium mit Horst Seehofer und das Fmamilienministerium von Franziska Giffey.

Die Kommission will sechs themenspezifische Arbeitsgruppen einsetzen: Kommunale Altschulden, Wirtschaft und Innovation, Raumordnung und Statistik, Technische Infrastruktur, Soziale Daseinsvorsorge und Arbeit sowie Teilhabe und Zusammenhalt der Gesellschaft.

roRo

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