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Handel

News aus der LEH-Welt der 25. KW

Digitale Einkaufsführer

GS1 Germany hat in Köln ein neues Knowledge Center für den Handel eröffnet, das jährlich von rund 25.000 Unternehmern besucht wird. Im Fokus steht der digitale Einkauf von Lebensmitteln. Kunden werden von innovativen Robotern und digitalen Guides durch das Geschäft geführt. Höhepunkt ist eine multimediale Inszenierung der Wertschöpfungskette vom Rohstoffproduzenten bis zum Verbraucher. Am Ende wird natürlich auch digital bezahlt. Das Kompetenzzentrum steht für Wissenstransfer und kreative Impulse, die künftig auch im realen Handel zu finden sind.

Konsum Dresden

Im 5. Jahr in Folge hat Konsum Dresden einen Jahresüberschuss ausgewiesen. Der Brutto-Umsatz stieg um 670.000 auf 109,5 Millionen Euro. Für Instandhaltung und einen neuen Markt in Dresden wurden 2,7 Millionen Euro investiert. Darunter eine Frische-Theke mit Wärmerückgewinnung. 2016 wurde bereits zum fünften Mal eine „Heimatwoche“ für sächsische Erzeuger durchgeführt. Zum Stichtag 31.12.2016 zählte die Konsum 22.129 Mitglieder.

Rewe Online-Marktplatz

Neben dem Lieferservice für Lebensmittel können ausgewählte Kunden auf einem Online-Marktplatz den Kauf von Non-Food-Artikeln ausprobieren. Mit fünf Partner und 1.000 Kunden startet Rewe, die über den traditionellen Lieferservice die Ware nach Hause bringt. Es kann aber auch separat geschoppt werden. Ein Qualifizierungsprozess für die Handelspartner soll die Produkte für Küche und Haushalt auf ein hohes Qualitätsniveau stellen.

Dole Philippines

Der Fruchthandelsexperte Dole eröffnet in der philippinischen Provinz South Cotabato eine neue Produktion für rund 20 Millionen US-Dollar. Die 2013 von der japanischen Itochu Corp übernommene Firma wird Ananas von rund 3.000 Hektar verarbeiten.

Dr. Oetker macht Verlust

Die Jahresbilanz weist für die Oetker-Gruppe einen Umsatzerlös in Höhe von 11,704 Milliarden aus und liegt damit 2,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Eingehandelt hat sich der Konzern das Minus durch die Frachtsparte Hamburg Süd, die bei Überkapazitäten und niedrigen Frachtraten ein Minus von 7,2 Prozent auf 5,624 Milliarden Euro einfuhr. Trotz gestiegenen Container-Umsatzes um 7,2 Prozent auf 4,4 Millionen TEU (Standardcontainer mit 20 Fuß Länge). Die Dr. Oetker KG wartete noch auf die Genehmigung, die Frachtsparte zum Ende des Jahres verkaufen zu können.

Mars-Frieden

Edeka und Mars haben sich auf neue Lieferkonditionen geeinigt. Weil der Schokoriegelhersteller das Preisangebot der Edeka ablehnte, reagierten die Genossen mit einem Kaufstopp und ließen Lücken im Regal. Edeka-Chef Markus Mosa soll sich persönlich für den Riegel-Frieden eingesetzt haben und sorgt für den Lückenschluss.

Aldi-Lieferdienst

Sperrige Ware, wie der Non-Food-Artikel eines Fernsehers wird von Aldi-Süd erstmals direkt nach Hause geliefert. Ohne Online-Shop. In der Filiale bekommt der Kunde nach der Bezahlung einen Code, den er beim Lieferanten für das gesamte Bundesgebiet einlösen kann. Dieser meldet sich innerhalb von drei Tagen für einen Wunschliefertermin. Reklamationen werden ebenfalls über den Lieferanten abgegolten. Vorbild ist Hofer in Österreich, die einen Swimmingpool und eine Kinder-Schaukel anbieten.

Amazon

Das Geschäft des Jahres hat Amazon mit dem Kauf des amerikanischen Bio-Händlers Whole Foods für knapp 14 Milliarden US-Dollar gemacht. Für Amazon macht der Kauf Sinn, weil das Frische-Geschäft in den USA nicht richtig in Gang kommen will. Das Kauf sendet Schockwellen bis nach Europa aus.

Roland Krieg; Unternehmensnachrichten und LZ

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