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LEH auf den Punkt

Handel

Nachrichten-Sampler aus dem LEH August

Lidl UK

Kunden können Lidl Großbritannien jetzt fünf Kilo gemischtes Obst und Gemüse für 1,50 britische Pfund kaufen. Die vom deutschen Discounter geschulten Frischeexperten sammeln darin Obst und Gemüse, dass Kunden als zweite Wahl lieber nd en Regalen lassen und normalerweise den Weg in die Mülltonne findet. Mit der Initiative „Too Good to Waste“ will Lidl den Lebensmittelabfall bis 2020 um 25 Prozent reduzieren.

Chile

Plastiktüten sind Regierungsthema. Ab sofort hat der gesamte Handel noch sechs Monate Zeit, Ersatz für Plastiktüten zu finden. Präsident Sebastián Pinera will alle Tüten aus dem Handel verbannen. Nur zehn Prozent werden recycelt, die chilenischen Kunden verbrauchen pro Jahr 3,4 Milliarden davon.

SPAR Hellas

SPAr ist zurück in Griechenland. SPAR Hellas hat in diesem Jahr bereits acht Supermärkte eröffnet und will bis Jahresende die Zahl auf 80 erhöhen. In den nächsten vier Jahren sollen es insgesamt 300 SPAR-Märkte geben.

Mutti kauft bei Ullrich

Der seit 2015 zur HIT Handelsgruppe gehörende Ullrich Supermarkt in Berlin hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschlands wichtigste Kundin. Sie kauft in der Filiale Mohrenstraße ein und trägt nach Gert Schambach die Einkaufstaschen selbst. Die Sciherheitsbeamten haben die Hände frei. Schambach ist Chef der Dohle Handelsgruppe, die 1970 mit HIT fusionierte.

Interspar

Die Interspar aus Österreich hat einen neuen Weg für den Ersatz der dünnen Plastiktüte bei Obst und Gemüse. Ein „Papiersackerl“. Ein wiederverwendbares Netz wird ab Herbst flächendeckend ausgerollt, das braune Papiersackerl testweise in den Regionen Salzburg und Steiermarl. Ein erster Test 2014 bei Spar Gourmet allerdings schlug fehl. Das Papiertütchen soll das Netz beim spontanen Einkauf ergänzen. Hergestellt wird aus Recyling-Papier, kann in der Biotonne mit entsorgt werden, ist aber in der Herstellung teurer als der Kunststoffbeutel.

Mafia

Italienische Erzeuger von Obst und Gemüse erhalten oftmals weniger Geld für ihre Produkte, als deren Erzeugung kostet. Verbraucher hingegen müssen Preise zahlen, die 300 Prozent über dem Erzeugerniveau liegen. In den Markt mit Obst und Gemüse dringt die Mafia vor, die diese Gewinne abschöpft und nach Berichten der Anti-Mafia-Operation Dia de Palermo einen Umsatz von 21,8 Milliarden Euro erzielt. Die Mafia investiert in die Lebensmittelkette, legt Qualitäten, Transport- und Handelspreise fest. Italienische Medien fürchten um den Ruf „Made in Italy“.

Alnatura

30 Filialen der französischen Supermarches Match listet mehr als 400 Produkte der Firma Alnatura ein. Es sind Produkte aus dem Trockensegment, Baby- und Kleidungssortiment. Die Filiale in Nancy hat den Anfang gemacht. Bis ende 2019 soll Alnatura in allen 119-Match-Märkten vertreten sein. Supermarches Match wurde 1934 gegründet und verkauft vor allem im Nordosten Frankreichs. 2017 betrug der Umsatz 1,1 Milliarden Euro.

Fair Trade O-Saft bei Rewe und Penny

60 Prozetn des Orangensaftes bei Rewe und der Discounttochter Penny sind bereits Rainforest-Alliance oder mit dem Eu-Biosiegel zertifiziert. Jetzt erweitern die Kölner ihr Sortiment um Fair Trade-Saft und werden dann nur noch nachhaltig zertifizierten Saft anbieten. Die Umstellung wird 2025 abgeschlossen sein. Bei Ananassaft wird die Umstellung bereits Ende 2018 umgestellt sein.

roRo; VLE

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