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LEH auf den Punkt

Handel

Nachrichten-Sampler aus dem LEH zur Jahreswende

Suragroh-Melonen

Fair Trade USA hat der Suragroh-Meleonenfarm in Honduras das Zertifikat entzogen, nachdem Prüfungen Verstöße gegen Sozialstandards bei Löhnen und Leistungen, der Arbeitergesundheit und -sicherheit festgestellt wurden. Das Unternehmen hatte mehr als ein Jahr lang vergeblich versucht, die Standards einzuhalten. Der Label-Entzug soll das Unternehmen anspornen, die Versprechen umzusetzen.

Metro mit der 95. Filiale in China

Lanzhou ist Hauptstadt der Provinz Gansu im Nordwesten, flussaufwärts des Gelben Flusses. Die Metro hat sich den Verkehrsknoten- und Ausgangspunkt der modernen Seidenstraße mit 3,6 Millionen Einwohnern als neuen Filialstandort ausgesucht und in China Mitte Dezember den 95. Markt eröffnet.

„Snack 5“ in Deutschland und Österreich

Die EU hilft mit einem 80-prozenteigen Anteil, die länderübergreifende Kampagne „Snack 5“ in Deutschland und Österreich zu bewerben. Vor allem in sozialen Medien sollen ab dem 01. Januar Rezepttipps, Influencer und Blogger den Genuss von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag stimulieren. Jetzt stehen 1,5 Millionen Euro zur Verfügung und werden für Exkursionen auf Betriebe und für die Präsenz auf Verbrauchermessen ausgegeben.

Aldi Nord

Versäumnisse in der Infrastruktur kosten dem Discounter jetzt richtig viel Geld. In diesem und im nächsten Jahr erwartet Aldi Nord rote Zahlen in Deutschland. Mit einem Investitionsprogramm in Höhe von fünf Milliarden Euro in den nächsten drei Jahren will die Kette wieder im grünen Bereich landen.

Kaufland

Axe, Signal, Knorr, Unox, Duschdas und Rexona: Unter anderem diese Produkte gibt es ab Januar 2019 nicht mehr bei Kaufland. Weil der SB-Markt sich nicht mit Unilever auf einen gemeinsamen Preis hat einigen können, fliegt der niederländisch-britische Konzern mit seinen Produkten aus den Regalen.

Dynamic Pricing

Guido Empen von Edeka  Gebauer glaubt nicht an „Dynamic Pricing“ im LEH: „Kein Kunde wird akzeptieren, dass sein Produkt ab 20:00 Uhr 20 Prozent teurer ist. Dann geht er lieber zum Wettbewerber“, sagt er in einem Interview mit der Lebensmittelzeitung.

Mere

Immer wieder verzögert sich der Markteintritt des russischen Billigdiscounters „Mere“ in Deutschland. Jetzt soll erst Ende Januar in Leipzig das erste Geschäft eröffnen. Die deutsche Tochter des sibirischen Harddiscounter Torgservis will mit Eigenmarken auf Paletten Aldi und Lidl in Deutschland Konkurrenz machen. Die roten Zahlen von Aldi Nord scheinen die Russen nicht zu schrecken. Aber: Sechs Wochen vor dem Start im wettbewerbsharten Polen haben die Russen dort ihren Auftritt abgesagt.

Vegetarische Fleischbällchen

Schon seit zwei Jahren arbeiten Unilever und die niederländische „The Vegetarian Butcher“ zusammen und haben fleischlose Fleischbällchen unter der Marke Unox auf den Markt gebracht. Unilever hat mittlerweile mehr als 700 Produkte mit dem V-Label im Sortiment und hat den „vegetarischen Fleischer“ jetzt ganz übernommen.

Bio-Schweine

Vion hat 2018 in den Niederlanden 100.000 Bio-Schweine geschlachtet. Fast die Hälfte der Menge, was in Deutschland beim Metzger landet. Das Volumen war eigentlich erst für 2020 anvisiert. Mehr als 100 Lieferanten produzieren für die Vion-Tochter  „De groene Weg“.

Kleingeld stört

Bei Real und vereinzelt bei Edeka stehen die ersten „Coinstar“-Automaten. Kunden können dort ihr Kleingeld einwerfen und erhalten abzüglich zehn Prozent einen Wertbon. Coinstar finanziert damit seinen Stellplatz im Geschäft und der Automat sorgt für Kundenfrequenz und zusätzlichem Einkauf – heißt es.

Dagi Bee und Crispy Rob

Jungen Menschen sind die Namen ein Begriff. Sie sind „Influencer“ im Social Web und starten für Aldi Süd ein Kochduell.

Edeka

Die Premium-Spezialisten von St. Lucar haben nach Edeka-Südwest und Bayern mit den Regionen Rhein-Ruhr und Nord zwei weitere Gebiete erobert. Die Fruchtanbieter aus Spanien rechnen im Gegenzug nicht mehr mit den einzelnen Edeka-Regionen ab, sondern zentral über das Fruchtkontor der Genossenschaft. Die Edekaner haben damit mehr Kontrolle über den Abverkauf. St. Lucar nimmt im Frucht-Premiumsegment Platz, der auf etwa 35 Prozent Anteil  geschätzt wird. In den Regionen mit weniger Kaufkraft, wie Nordbayern, liegt der Anteil bei weniger als zehn Prozent.

Schoko-Hasi

Für dieses Weihnachtsfest hatte die Süßwarenindustrie 145 Millionen Schokoladenweihnachtsmänner hergestellt. Jetzt läuft die Produktion für die Schokoladenhasen zum Osterfest an. Der Schoko-Hasi schlägt den Kakao-Weihnachtsmann um 55 Millionen Stück.

Lidl-Biolandmilch

Die Bio-Branche weiß schon jetzt, warum die Naturkostläden zu Jahresanfang weniger Bioland-Milch verkaufen: Ab Januar gibt es sie billiger bei Lidl. Tja: Auch Bio-Kunden schauen auf den Preis, kommentiert die Branche.

Jacobs Kaffee

Am Ende der Berliner Stadtautobahn duftet es in Neukölln seit jeher nach Kaffee. Die Röstmaschinen von Jacobs Douwe Egberts stammen allerdings auch schon aus dem Jahr 1981 und müssen erneuert werden. Neue Anlagen sind energiegünstiger und wartungsärmer

Aldi-Kaffee

Mit vier Röstereien ist Aldi einer der größten Kaffeeröster in Deutschland. Die beiden Röstereien von Aldi Süd in Ketsch und Mühlheim beliefern auch die Filialen in der Schweiz, Slowenien, Österreich, Ungarn und sogar in den USA.

Was Gott vergessen hat

Von Januar bis März wirbt „Die Erdnuss-Fabrik“ für ihre mit Schokolade umhüllten Knabber-Erdnüsse mit dem Slogan: „God made the peanut, but he forgot the chocolate“

Roland Krieg; VLE

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