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Jahresbericht der Welthungerhilfe

Die Welthungerhilfe hat im letzten Jahr den Schwerpunkt auf fragile Staaten gelegt. So hat der Sudan rund 30 Millionen Euro an Hilfe, der Kongo 20 Millionen Euro erhalten. Insgesamt flossen rund 76 Millionen Euro in die Unterstützung von Flüchtlingen, in die Cholerabekämpfung, den Aufbau von Infrastruktur und in die landwirtschaftliche Entwicklung. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe: „Als Nichtregierungsorganisation haben wir die Chance, die Menschen direkt zu erreichen.“ Damit will die Welthungerhilfe besonders lokale Partner in fragilen Staaten einbinden.
Die Millenniumsziele werden nach Dieckmann nur erreicht, wenn die Bevölkerung auch in den fragilen Staaten ihre Rechte einfordert.
Im letzten Jahr standen der Organisation 31,9 Millionen Euro aus Spenden und 101,1 Millionen Euro an öffentlichen Zuschüssen zur Verfügung. Die Verwaltungsausgaben lagen bei einem, der Anteil für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit bei 5,4 Prozent.
Fast zwei Drittel der Gelder wurden für Staaten auf dem afrikanischen Kontinent ausgegeben, Asien erhielt 20 und Lateinamerika und die Karibik bekamen elf Prozent. Von den derzeit 314 Projekten befassen sich 140 mit der ländlichen und regionalen Entwicklung und 58 mit der Wiederherstellung der Basisinfrastruktur.

Am Montag hat die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, Kristalina Georgieva, mit der Exekutivdirektorin des World Food Programme (WFP), Josetta Sheeran, eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von 46 Millionen Euro für die sofortige Bereitstellung von Nahrungsmittelhilfe für die Bevölkerung in Dafur im Sudan vereinbart. Georgieva: „„Der humanitäre Bedarf in Sudan hat dramatisch zugenommen, so dass die Bereitstellung zusätzlicher Mittel lebensnotwendig ist.“

Lesestoff:
www.welthungerhilfe.de

roRo

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