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„Marktmacht der Erzeuger stärken”

Handel

Brunner ruft zu Zusammenschlüssen auf

Am Montag hat Bayerns Agrarminister Helmut Brunner die Erzeugergemeinschaften aufgerufen, sich durch Zusammenschlüsse eine stärkere Marktmacht zu sichern. Die optimale Bündelung und Vermarktung des Angebotes werde immer mehr zu einer Überlebensfrage der Betriebe, so Brunner auf einer Mitgliederversammlung der Ringgemeinschaft Bayern. Die Ringgemeinschaft ist die Dachorganisation der Selbsthilfeeinrichtungen in der Fleischerzeugung und vertritt die Interessen von etwa 40.000 Schweine- und Rinderhalter.

Vorbild Fleischwirtschaft
In den Bereichen der Fleischwirtschaft und des Lebensmitteleinzelhandels sei die Konzentration weit fortgeschritten und die Erzeugergemeinschaften müssten einen „Gegenpol“ aufbauen, um „am Markt ernst genommen“ zu werden.
Voraussetzung sei dazu die Optimierung der Produktionstechnik für die kostengünstige Erzeugung von Qualitätsfleisch. Der Schlüssel für die Nutzung von Wirtschaftlichkeitsreserven sei die Verbundberatung: „Sie liefert fachlich kompetente und individuell ausgerichtete Vorschläge, wie die Betriebsabläufe weiter verbessert werden können“, so Brunner.
Gute Absatzchancen für bayerisches Fleisch sieht Brunner in Frankreich und Italien. Derzeit stamme ein Siebtel des bundesdeutschen Fleisches aus dem Freistaat, der einen Produktionswert für Vieh und Fleisch in Höhe von rund zwei Milliarden Euro erzielt.

roRo

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