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Mehr EU-Geld für Entwicklungsländer

Handel

Mehr EU-Geld für Entwicklungsländer

Der EU-Handelsausschuss hat am Freitag das Votum angenommen, die Liste mit Ländern mit bevorzugten Handelsbeziehungen zu kürzen. Aus der Liste sollen Länder mit mittleren und hohen Einkommen wie Russland, Brasilien, Kuwait, Saudi Arabien und Katar gestrichen werden. Insgesamt soll sich die Liste von 176 auf 80 Länder verkürzen. Dadurch würde sich das Volumen der Begünstigungen mit diesen Ländern von 60 auf 37,7 Milliarden Euro, vier Prozent des Gesamtimports, reduzieren.

Christofer Fjellner, schwedischer Christdemokrat: „Die Herausnahme der besser gestellten Ländern aus der Liste gibt mehr finanziellen Spielraum für die übrigen ärmeren Länder.“ Diese Vorzugsliste wurde 1971 aufgestellt. Die aktuelle gilt seit 2009 für die Dauer bis 2013 und räumt Ländern niedrigere bis hin zu gar keinen Einfuhrzöllen ein.

Die Entscheidung muss nun von Rat und Kommission mit getragen werden.

roRo

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