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Metalldetektor, Kontrollwaage und Software

Handel

Heinrichsthaler Molkerei optimiert Kontrollprozesse

Die Heinrichsthaler Molkerei in Radeberg erwarb das erste deutsche Patent für Camembert und Brie und hat Weichkäse tropensicher bis nach Neukaledonien verschickt. Im 19. Jahrhundert!

Auch heute ist die Firma mit einer Jahresverarbeitung von 500.000 Liter Milch und 200 Tonnen Fertigware Technologieführer. Gründe für Warenrückrufe sind Metallteile in Käse und Milch. Ärgerlich für Kunden sind Unterfüllungen von Verpackungen und Überfüllungen für die Firma. Jetzt hat Heinrichsthaler Metalldetektoren und Kontrollwaagen mit den Produktlinien vernetzt.

Die Milch befindet sich ab dem Anliefern vom Milchsammelwagen bis zur Verpackung  in einem geschlossenen System. Abrieb von Reibscheiben und Rührmaschinen, Schneidegeräte bei der Käseproduktion kann im Endprodukt landen und werden von Metalldetektoren „erwischt“. Pro Stunde werden bis zu 7.000 Produkte gescannt und bei einem Fund vom Band gefegt. Zur Prüfung der Metalldetektoren werden bei jeder neuen Produktionslinie Testverpackungen mit Metallkügelchen auf die Reise geschickt.

Die Waagen prüfen die Füllbestände und sorgen für eine gleichmäßige Produktqualität. Ausschleusungen bei Unterfüllungen rufen einen Alarm aus und führen zu einer Änderung der Produktaussteuerung. Die Software hilft die mechanischen Kontrollen zu optimieren und hat bei Überfüllungen die Produktverschwendung von drei auf 0,9 Prozent reduziert, heißt es im Fachmagazin „Frischelogistik“.

Die Software arbeitet Linienübergreifend und optimiert daher die Prozessabläufe im Betrieb. Leistungsparameter wie Durchsatz und Durchschnittsgewicht lassen sich wie weitere Parameter genauestens analysieren. Für die letzten 24 Stunden ist sogar eine Trendanalyse möglich, um Abweichungen so früh als möglich zu erkennen.

roRo

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