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Mitteldeutsche Warenbörse

Handel

Warenbörse von drei Ländern

In dieser Woche haben Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ihre erste gemeinsame Warenbörse absolviert. Die Produktpräsentation richtete sich nicht nur an den Lebensmittelhandel, sondern auch an Hotels und die Gastronomie. „Einigkeit macht bekanntlich stark“, unterstrich Frank Kupfer, Landwirtschaftsminister in Sachsen das gemeinsame Engagement. „Mit dem gemeinsamen Angebot der Ernährungsbranche unserer drei Länder erreichen wir die kritische Masse, die auch Einkäufer anzieht, die sonst nur auf ihre eigenen Hausveranstaltungen setzen, bei denen sie nach eigenen Vorgaben auswählen, wer sich dort präsentieren darf“.

Jetzt waren die drei Bundesländer Gastgeber und konnten ihr eigenes Spektrum anbieten. Die Idee stammt aus Thüringen. Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz: „Die gemeinsame Warenbörse soll auch dazu beitragen, noch mehr Produkte aus unseren Regionen in die regionalen Märkte zu tragen.“ Vom Wunsch nach Regionalität profitieren die Erzeuger aus allen drei Bundesländern.

Die Agrarmarketinggesellschaft Sachen-Anhalt bringt Initiativen von Herstellern und Direktvermarktern bis zur Verpackungsindustrie zusammen. Anne-Marie Keding, Staatssekretärin aus dem Landwirtschaftsministerium erhofft sich neue Ideen und Geschäftsbeziehungen nach der Messe. Am Mittwoch waren 163 Aussteller auf der Messe in Erfurt dabei. Insgesamt erzeugen in allen drei Ländern 741 Unternehmen einen Umsatz von 18,85 Milliarden Euro im Jahr. Sie beschäftigen mehr als 60.000 Mitarbeiter. Hinzu kommen noch zahllose Bäcker, Konditoreien und Fleischer, die als Handwerksbetriebe mit weniger als 20 Mitarbeiter in der Statistik nicht erfasst sind.

roRo

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