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„Nachhaltige Energie für alle“

Handel

EU soll Entwicklungsländern stärker beim Energiezugang helfen

Am kommenden Montag gibt es in Brüssel den Gipfel „Nachhaltige Energie für alle“. Dann treffen Vertreter der EU, der Vereinten Nationen, aus Entwicklungsländern auf Vertreter aus der industrie, von der Zivilgesellschaft und auf Privatunternehmen. Neben Kommissionspräsident José Manuel Barroso nehmen auch der UN-Generaldirektor Ban Ki-moon, Dr. Kandeh Yumkella von der United Nations Industrial Development Organisation (UNIDO) und Michelle Bachelet, Generaldirektorin der UN-Frauen teil. Ziel soll der allgemeine Zugang zu nachhaltigen Energiequellen für alle Menschen bis zum Jahr 2030 sein.

Im Vorfeld hat das EU-Eurobarometer mehr als 13.000 Europäer in den 27 Mitgliedsstaaten nach ihren Vorstellungen über die Bedeutung der nachhaltigen Energien befragt.

95 Prozent der Europäer sind demnach der Meinung, dass der Zugang zu Energie wichtig für den Weg aus der Armut ist. Der Wert ist aber niedriger als für den Zugang zu Wasser und sanitären Infrastrukturen (100 Prozent), Frieden sowie Sicherheit (99 Prozent) und zu Nahrung (98 Prozent).

90 Prozent der Befragten gab an, dass die EU Menschen in anderen Ländern helfen soll, den Zugang zu nachhaltigen Energiequellen zu erhalten und dafür auch mehr als die derzeit zwei Prozent Anteil an der Entwicklungshilfe ausgeben sollte. Wind, Wasser und Sonnenenergie sollen die führenden Energiequellen werden, während sieben Prozent Öl, Kohle und Gas, sechs Prozent Atomkraft und vier Prozent die Biomasse favorisieren.

Fehlende Energie beeinträchtigt nach mehrheitlicher Einschätzung der Europäer das Leben vor allem bei der Nahrungszubereitung (57 Prozent).

Lesestoff:

http://ec.europa.eu/public_opinion/index_en.htm

roRo

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