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Obstexporteure bleiben der EU treu

Handel

EU importiert 6 Mio. t Obst bis Juni

In den ersten sechs Monaten hat die EU rund sechs Millionen Tonnen Obst importiert, meldet die spanische Gartenbauorganisation FEPEX. Die wichtigste Importfrucht bleibt die Banane mit 2,7 Millionen Tonnen, meist aus Costa Rica, Ecuador und Kolumbien. Auf dem zweiten Platz landet die Ananas ebenfalls mit einem Plus von zwei Prozent auf 820.000 Tonnen. Fast die Hälfte stammt aus Costa Rica, gefolgt von Peru mit einem Anteil von etwa 25 Prozent. Zunahme hat es auch bei Zitrusfrüchten gegeben. Die meisten kommen aus Ägypten und Marokko, die mit 180.000 und 140.000 Tonnen etwa 40 Prozent der Gesamtlieferungen stellen. Auch hier hat der Import um ein Prozent zugelegt.

Rückgang gab es bei Trauben um ein Prozent auf 572.000 Tonnen. Hauptlieferländer sind Südafrika und Chile. Nicht unerwartet gab es auch bei Äpfeln und Birnen einen Rückgang. Der fiel mit 21 Prozent deutlich aus, lässt sich aber durch die Sättigung des heimischen Marktes durch das Russlandembargo erklären.

Mit Blick auf die Entscheidung Moskaus sind die Lieferungen aus Ländern wie der Türkei und Marokko in die EU gleich geblieben. Es fand bei den Drittstaaten keine Umleitung der Exportströme nach Russland statt.

Zumindest für die Türkei wird sich das ändern, da Russland mittlerweile bei Obst und Gemüse auch dieses Land boykottiert.

roRo

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