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Ölheizungen statt Diesel erneuern

Handel

„Nationales Forum Ölheizungen“

Einen Dieselgipfel gab es auch beim südlichen Nachbarn Österreich. Mit Blick auf strengere Vorgaben und möglicher Fahrverbote vergleicht der Präsident der österreichischen Landwirtschaftskammer Hermann Schultes die Aufregung um den Diesel mit dem Dulden alter Ölheizungen.

„Während Politik und Medien zurzeit technisch höchst entwickelte Dieselmotoren wegen deren Abgasen heftig kritisieren, übersieht man offenbar technisch weit weniger ausgereifte Ölheizungen in 613.000 österreichischen Haushalten, die pro Jahr fast 1,2 Milliarden Liter rot eingefärbten Diesel als Heizöl e.l. [schwefelarm; roRo] verbrennen. Dabei könnte diese Uralttechnik ohne Probleme durch intelligente Heizsysteme sowie Biomasseheizungen ersetzt werden und so Mensch und Natur vor schädlichen Abgasen schützen“. Diese Maßnahme könne rascher und wirksamer umgesetzt werden, als eine im Verkehrsbereich mit 7,9 Milliarden Liter Dieselverbrauch.

Außerdem, so Schultes weiter, werden in strukturschwachen Regionen 20.000 Arbeitsplätze, davon 80 Prozent bei der Bereitstellung der Brennstoffe und zusätzliche 3.500 Arbeitsplätze bei den Heizkesselherstellern, geschaffen.

Die moderne Heizkesselindustrie „Made in Austria“ ist mit einer Exportquote von 70 Prozent sehr erfolgreich. Zwei Drittel der in Deutschland und Frankreich eingesetzten Heizkessel stammen aus der Alpenrepublik.

roRo

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