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Oregon, Idaho und Washington

Handel

US-Superhighway nach Asien

Anfang August trifft sich in Vancouver, Washington, die amerikanische Getreidebranche. Im Fokus steht die Pazifik-Nordwest-Region mit den Bundesstaaten Oregon, Idaho und Washington. Sie etabliert sich neben dem westwärts orientierten Mississippi als Umschlag- und Exportknotenpunkt gen Asien. Vor allem geht es um China als Exportmarkt für Getreide und Futtermittel.
Die vom U.S.Grains Council als Superhighway nach Asien bezeichnete Region ist mit Eisenbahnlinien an den Getreidegürtel Montana, beide Dakotas, Minnesota und die Great Plains angebunden.

UGC und EGT

Die United Grain Corporation (UGC) hatte bereits 1938 im Hafen von Vancouver ein Getreideterminal gebaut, das noch heute 136.100 Tonnen Weizen lagern und stündlich 2.180 Tonnen verladen kann. Im August steht zusätzliche Lagerkapazität von 66.000 Tonnen für Soja und Mais zur Verfügung. Insgesamt wurden 72 Millionen US-Dollar investiert. Umfangreiche Ausbauarbeiten für die Eisenbahn sollen im Jahr 2014 fertig sein. Der Hafen von Vancouver schlägt rund fünf Millionen Tonnen Getreide im Jahr um.
Anfang Juli wurde bereits der neue Export Grain Terminal (EGT) in Longview, Washington fertig. Es ist seit 25 Jahren der erste neu gebaute Getreideexport-Terminal der USA. Der Neubau soll den modernsten und schnellsten Umschlaganforderungen entsprechen und ist ein Tor zu den Exportmärkten für die amerikanischen Farmer. Im letzten Jahr haben sie mit dem Export von Getreide rund 137 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielt. Der neue Terminal in Longview soll acht Millionen Tonnen Getreide umschlagen können.

roRo

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