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Paris-Verhandlungen vor Verlängerung

Handel

Nachspielzeit für COP 21

Frankreich hat bei den Klimaverhandlungen in Paris einen neuen Entwurf „mit weniger Klammern“ eingebracht und Untergruppen gebildet, die noch offene politische Fragen klären sollen. Damit werden die Verhandlungen offenbar bis in das Wochenende hinein verlängert.

Die 28 EU-Mitgliedsländer und 79 Staaten aus Afrika, der Karibik und aus dem Pazifik haben sich mittlerweile für ein „faires, ambitioniertes, rechtliches Abkommen“ ausgesprochen, wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch bestätigte. Die Verhandlungen gehen also jetzt in die entscheidende Phase und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks berichtete, dass alle Parteien mit dem Verhandlungsmodus einverstanden seien.

Das nährt Hoffnungen auf ein gutes Abkommen. Zudem haben die G7, Schweden und die Niederlande am Dienstag ein 10-Milliarden-Euro-Paket für neue Energien in Afrika bis 2020 geschnürt. Deutschland trägt davon nahezu ein Drittel.

Roland Krieg

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