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Penny ergänzt Umstellungsprämie

Handel

Handel gibt Anreize für Bio-Umstellung

Der zur Rewe-Gruppe gehörende Discounter Penny steigt jetzt in die Agrarpolitik ein. Produzenten, die auf Bio umstellen, bekommen in den ersten Jahren eine Umstellungsprämie. Sie müssen zwar nach aufwendigeren Bio-Kriterien wirtschaften, dürfen aber ihre Ware noch nicht unter einem Bio-Siegel vermarkten. Die Bundesländer zahlen daher unterschiedliche Prämien.

Da der Bio-Markt im letzten Jahr erstmals die zehn-Milliarden-Umsatzgrenze überschritten hat und offenbar deutlich seiner Nische entwachsen ist, will Penny die Umstellung weiter befördern und zahlt für seinen Bio-Eigenmarken-Joghurt ebenfalls einen Aufpreis für Umsteller. Unter dem Motto „Junior-Helden“ kommen Erzeuger der Elbe-Obst-Erzeugergemeinschaft und spanische Zitronenerzeuger in den Aufpreis-Genuss.

„Vereinfacht gesagt ist in der ökologischen Landwirtschaft der Aufwand größer und die Flächenerträge sind geringer. Wir bekommen immer widergespiegelt, dass Landwirte vom konventionellen auf den ökologischen Anbau umstellen wollen, aber das finanzielle Risiko scheuen“, sagt Patricia Brunn, Bereichsleiterin für Frischeprodukte.

„Bei den Äpfeln sind es 26 Prozent mehr als für die konventionelle Alternative. Diesen Aufschlag geben wir aber nur zum kleinen Teil an unsere Kunden weiter, um die Attraktivität der Naturgut Junior-Helden weiter zu erhöhen. Die Ware hat Bio-Qualität, liegt aber preislich eher im Bereich der konventionellen Ware. Wir erhoffen uns, die Bio-Anbaufläche langfristig vor allem in Deutschland auszuweiten.“ Den Umsteller-Joghurt gibt es in allen Bundesländern bis auf Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

roRo

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