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Regionaler Ansatz ist „sexy“

Handel

Zwanzig Jahre KraichgauKorn

Die Marktgemeinschaft KraichgauKorn setzt sich seit 20 Jahren mit den Themen Regionalität und Produktqualität auseinander. Der Zusammenschluss landwirtschaftlicher Getreideerzeuger hat sich mittlerweile „gut am Markt positioniert und ist bis heute erfolgreich“, beschied Friedlinde Gurr-Hirsch,

Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten am Wochenende.
Die Entscheidung für einen regionalen Ansatz zahle sich gerade heute angesichts des Konzentrationsprozesses in der Landwirtschaft aus. Die Getreideerzeuger in Sulzfeld im Landkreis Karlsruhe haben ein Marketingkonzept entwickelt, dass den gesamten Produktionsprozess vom Acker über die Mühlen bis zum Bäcker und dem Endverbraucher umfasst. Auf 1.500 Hektar erzeugen 38 Landwirte Weizen, Dinkel, Roggen und Einkorn, die von zwei Vertragsmühlen vermahlen und anschließend von 39 regionalen Bäckereiunternehmen mit 100 Verkaufsstellen vertrieben werden. Bei den Verbrauchern komme der regionale Bezug an. „Regionalität ist heute „sexy““, sagte Gurr-Hirsch. „Jeder will auf diesen Zug aufspringen.“ Das Verbrauchervertrauen erwerben sich die Kraichgauer mit einem eigenen Qualitätssicherungssystem.

roRo

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