Reinholz: Regionale Herkunft schafft Transparenz

Handel

Tag der Thüringer Wurstspezialitäten

Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz sieht sich angesichts der jüngsten Lebensmittelskandale in seiner Politik bestätigt, auf regionale Erzeugung und Qualität zu setzen. „Regionale Qualitätsprodukte stehen für kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher, für Transparenz und Vertrauen. Damit können die Thüringer Wurstproduzenten bei den Konsumenten punkten“, sagte Reinholz anlässlich des 17. Tages der Thüringer Wurstspezialitäten auf der Messe in Erfurt. Anschließend krönte der Minister die neue Thüringer Wurstkönigin Miriam Wagner aus Triebes und zeichnete die besten Auszubildenden zum Fleischer und zur Fleischerei-Fachverkäuferin aus.

Der Tag der Thüringer Wurstspezialitäten wurde 1997 vom Landesinnungs­verband des Fleischerhandwerks Thüringen ins Leben gerufen und findet traditionell im Rahmen der Thüringen-Ausstellung statt. Handwerkliche Fleischereien, Industriebetriebe und Direktvermarkter konkurrieren an jenem Tag auf dem Erfurter Messegelände um die besten Würste und die attraktivsten Aufschnittplatten.

Mehr als 140 Fleisch- und Wurstwaren von 48 Thüringer Unternehmen tragen derzeit das Siegel „Geprüfte Qualität aus Thüringen“, das das Agrarministerium seit 1992 vergibt. Die Qualität der ausgezeichneten Produkte liegt über dem gesetzlichen Standard und wird ständig neutral kontrolliert. Unverarbeitete Ware stammt zu 100 Prozent aus Thüringen, bei verarbeiteter Ware muss mehr als die Hälfte der Rohstoffe aus dem Freistaat stammen.

TMLFUN / roRo

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