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Rewe listet Kaninchenfleisch aus

Handel

„Zeichen für aktiven Tierschutz“

Zuletzt haben verschiedene Tierschutzorganisationen auf die Kaninchenmast hingewiesen, die nicht artgerecht ist. Rewe hat am Mittwoch reagiert und listet Kaninchenfleisch bundesweit aus.

„Gütegemeinschaft reicht nicht“
Handel, Züchter und Mäster haben mit der „Gütegemeinschaft Ernährung“ (GGE) zwar einen Sofortmaßnahmenkatalog zur Verbesserung der Kaninchenhaltung vorgelegt, doch bleibt nach Ansicht von Experten, so Rewe, die Käfighaltung nicht artgerecht. Daher listet Rewe kein neues Kaninchenfleisch mehr ein. Die noch in den Lagern und Märkten befindlichen Mengen Kaninchenfleisch werden noch verkauft, weil sie sonst vernichtet werden müssten.
„Obwohl wir mit unseren internen Forderungen weit über die Basisanforderungen des GGE-Maßnahmekatalogs hinausgehen und die Haltungsbedingungen in den Käfigen unserer Lieferanten anhand unangekündeter Audits nachweislich weit über dem Branchendurchschnitt liegen, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, so Hartmut Huber aus der Geschäftsleitung am Mittwoch. Gemeinsam mit einer Tierschutzorganisation will Rewe nun nach Alternativen zur Käfighaltung suchen.

roRo

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