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Robuster Konsum

Handel

Kunden kaufen Konsumgüter

Das am Donnerstag von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vorgestellte Konsumklima bleibt trotz negativer Nachrichten aus der Ostukraine, den steigenden Spannungen mit Russland und des Dauerstreits mit Griechenland deutlich unbelastet. Für März steigen die Konsum- und Einkommenserwartungen gegenüber dem aktuellen Monat um 0,4 Prozentpunkte auf 9,7 Punkte an. Die Sparneigung sinkt und das eingesparte Spargeld wird konsumiert. Auch bei leicht wieder steigenden Energiepreisen befördert das niedrigere Niveau die Konsumlaune.

Konsumenten schätzen nicht nur die eigene, sondern auch die allgemeine Wirtschaftslage als gut ein. Der Indikator für die Konjunkturerwartung steigt um 4,7 auf 27,2 Punkte. Die negativen Meldungen lassen auch die Wirtschaftsexperten kalt. Die Mehrheit geht von einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in diesem Jahr von 1,5 Prozent aus.

Was das Konsumklima beflügelt, kann die Erwartungen aber auch schnell täuschen. Verschärfen sich die Situationen in der Ostukraine und Griechenland, gehen die Indikatoren auch schnell wieder zurück, warnt die GfK.

roRo

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