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Rohstoffeinnahmen für Arme

Handel

Europäische Allianz für Transparenz bei Rohstoffen

„Transparency counts“ lautete das Motto der 5. EITI-Konferenz in Paris. EITI steht für „Extractive Industries Transparency Initiative“ und ist weltweit die bedeutendste Tranzparenzinitiative in diesem Bereich. Von deutscher Seite aus hat die Parlamentarische Staatsekretärin Gudrun Kopp vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung teilgenommen.

Armut in rohstoffreichen Ländern

In den rohstoffreichen Ländern der Welt herrscht oft eine große Armut. Nach Kopp liege das an den Rückflüssen aus dem Rohstoffverkauf, die nicht bei den Menschen ankommen. Ziel von EITI ist es, diese Einkünfte offen zu legen. Die Offenlegung von Zahlungsströmen könnte dem US-amerikanischen Vorbild durch die Frank-Dodd-Act folgen. Dazu erklärte Kopp: „Dies ist aus entwicklungspolitischer Sicht zu begrüßen. Voraussetzung dafür ist die Abstimmung auf internationaler oder mindestens europäischer Ebene.“ Darüber hinaus bedarf es nach Kopp auch an „guter Regierungsführung“ durch Einhalten sozialer und Umweltstandards.

roRo

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