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Handel

Ferkel-Schwemme in PL und ES

Polen hat zwar im März 2015 mit 11,5 Millionen Schweinen 2,9 Prozent mehr Tiere gehalten, aber in der Kategorie Sauen den Bestand dezimiert. Ein Minus von vier Prozent soll aus der ineffizienten und sehr kleinbäuerlichen Haltung resultieren, schrieb die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft im Juni (AMI). Das Ferkelplus von 4,1 Prozent resultiert aus steigendem Import aus Dänemark. Ein Absinken des Importbedarfs soll vorerst nicht in Sicht sein.

Auch Spanien hat im ersten Quartal mehr Ferkel eingestallt. In der Region Katalonien ist ein Zuwachs von 3,3 Prozent zu verzeichnen. Von den fünf Millionen Tieren sind aber die meisten nach Aragonien gegangen. Dort wurde die Herde um 41 Prozent ausgeweitet. Infolge dessen liegen die Schlachtzahlen gegenüber dem Vorjahr mit 12 Millionen Schweinen bereits um 8,5 Prozent höher.

In Deutschland verlieren die Betriebe ihre Lieferberechtigung an das QS-System, sofern sie für den Zeitraum zwischen dem 01. Juli 2014 und dem 30. Juni 2015 ihre Antibiotika-Abgaben nicht in die QS-Datenbank eingetragen haben.

Die Schweinefleischexporte in Drittstaaten klemmen derzeit, vermeldet die AMI. Gedämpfte Ausfuhren gibt es nach Hongkong und Japan, während China und Südkorea florieren. Dort sind aber wegen des internationalen Wettbewerbsdruckes die Preise gesunken.

roRo; VLE

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