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Spanier exportieren mehr Obst und Gemüse

Handel

Mehr spanische Früchte in die EU weniger in Drittländer

In einer Zwischenbilanz kann die spanische Obst- und Gemüse-Exportorganisation FEPEX bis August eine zweigeteilte Bilanz vorlegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Verkauf innerhalb der EU um zwei Prozent auf 8,39 Milliarden Euro. Der Export in Drittländer sank hingegen um vier Prozent auf 575,5 Millionen Euro.

Deutschland ist der wichtigste Abnehmer von Tomaten, Salaten und Co. Der Export hat um vier Prozent auf 2,41 Milliarden Euro zugenommen. Auf Platz zwei steht Frankreich mit 1,63 Milliarden Euro, aber einem Plus von acht Prozent. Großbritannien spielt eine Sonderrolle, da der Exportwert von 1,25 Milliarden Euro noch als innereuropäisch gilt. Ab März 2019 wird er dem Drittlandsexport zugeschlagen. Die Höhe des Wertes signalisiert auch die Herausforderungen der Exporteure für das nächste Jahr, die dann ihre Bestellungen auf neue Tarife umstellen müssen. Bei einem harten Brexit sind auch neue Zertifikate nötig.

Mit der Schweiz haben die Spanier einen treuen Drittlandsmarkt, der wie im Vorjahr Früchte im Wert von 162 Millionen abgenommen hat. Norwegen wird für die Spanier immer wichtiger. Die Exporte haben um 46 Prozent auf 74 Millionen zugenommen.

Mit jeweils rund 31 Millionen Euro exportiert Spanien Obst und Gemüse in die Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien. Das Handelsabkommen CETA hat für Spanien konkreten Erfolg gehabt. Die Exporte nach Kanada haben um 43 Prozent auf 44 Millionen Euro zugelegt.

roRo

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