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Spritpreise steigern Kauflust

Handel

Höhenflug des Konsumklimas

Das am Mittwoch von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vorgestellte Konsumklima zeigt den höchsten Wert der letzten 13 Jahren an. Der Start in das neue Jahr erreichte den Punkteindikator 9,0, der im Februar noch einmal um 0,3 Punkte klettern werde.

Ursache ist der drastische Einbruch bei Benzin- und Heizölpreisen, der das verfügbare Einkommen spürbar gesteigert hat. Verbraucher schließen von ihrer eigenen Geldbörse auch auf die der Unternehmen. Die sinkenden Energiepreise werden Impulse für ein Wirtschaftswachstum geben, sagen die Verbraucher.

Die Konjunkturerwartung in der Industrie steigt angesichts des Konsumverhaltens ebenfalls. Zudem können die exportorientierten Unternehmen auf den schwachen Euro setzen, der Waren aus der EU-Zone preiswerter macht. Die Kunden dürfen sich derzeit auch auf ein stabiles Beschäftigungsverhältnis freuen. Für das Jahr 2015 rechnet das Statistische Bundesamt mit einer Teuerungsrate von 0,9 Prozent. Nur im Rezessionsjahr 2009 lag der Wert mit 0,3 niedriger.

Doch es gibt nicht nur Grund zur Freude. Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung bestehen durch die Krisen in der Ukraine und im Nahen Osten. Anhaltend negative Meldungen und weitere Eskalationen können der positiven Stimmung ein schnelles Ende bereiten.

Lesestoff:

Entwicklungsländer können wegen Ölpreis Luft holen

roRo

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