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Stiftung Verbraucherschutz am Start

Handel

Stiftung Verbraucherschutz mit erstem Geld am Start

Mehr als 49 Cent je Verbraucher ist im Jahr 2009 für die 16 Verbraucherzentralen nicht übrig geblieben. Dem Bundesverband fehlen die finanziellen Mittel, Konsumenten in der globalisierten und digitalisierten Welt Beratung und Informationen zu geben. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat deshalb nach längerer Forderung in diesem Jahr die „Deutsche Stiftung Verbraucherschutz“ gegründet, die am Donnerstag offiziell an den Start ging.

Neue Architektur
Zweck der Stiftung ist die Förderung von Verbraucherinformationen und Verbraucherschutz durch die Finanzierung von Aktivitäten des Verbraucherzentrale Bundesverbandes“, heißt es im Hintergrundpapier. Die Stiftung kümmert sich um die Themen Finanzmarkt, Digitale Welt und Informationstechnologien, Gesundheit und Pflege, Gesunde Lebensmittel und Ernährung sowie um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Mobilität.
Entscheidend ist die neue Finanzierung des Modells. Bund und Länder geben zusammen mit der Wirtschaft, Verbänden und Einzelspendern Kapital an die Stiftung, die diese zweckgebunden als auch frei vergeben kann, um die herkömmliche Arbeit durchzuführen.
Für das Jahr 2011 hat der Bundestag der Stiftung 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Am Donnerstag kamen durch die Wirtschaft 500.000 Euro von der ING-DiBa hinzu. „Wir werden das Geld gut anlegen“, versprach vzbv-Vorstand Gerd Billen. Aber mit den ersten Zinserträgen können noch keine großen Sprünge gemacht werden.
Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat die Wirtschaft ermuntert, sich aktiv an der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz zu beteiligten. „Verbraucherschutz ist kein lästiges Übel, sondern ein klarer Wettbewerbsvorteil. Die Verbraucher wollen Information und Transparenz. Kein Unternehmen kann es sich leisten, diesen Anspruch zu ignorieren.“

Lesestoff:
www.verbraucherstiftung.de

roRo

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