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Ungarn greift in den LEH ein

Handel

Ungarische Händler sollen gestärkt werden

Nach Angaben von German Trade and Invest geht Ungarn derzeit gezielt gegen den Lebensmitteleinzelhandel vor und will vor allem heimische, also ungarische Händler stärken. Bislang mussten die Geschäfte nur Feiertagen geschlossen sein. Ab Mitte März sind auch Öffnungszeiten am Sonntag verboten.

Ausnahmen gelten für Apotheken, Bäckereien, Tankstellen und Märkte. Auch Läden bis 200 Quadratmeter mit mindestens 20 Prozent Familienbesitz sind ausgenommen. Seit Jahresbeginn dürfen in der Nähe von UNESCO-Weltkulturstätten keine Discounter und Supermärkte mehr eröffnen.

Interessant ist auch die Verordnung, dass Geschäfte nicht zwei Jahre hintereinander Verlust machen dürfen. Ungarn will damit den ruinösen Preiswettbewerb verhindern.

Die britische Tesco hat bereits angekündigt 13 Filialen zu schließen. Auch Spar überprüfe sein Ladensortiment.

roRo

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