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Ungewisser Ausgang der WTO-Verhandlungen

Handel

WTO-Ministerkonferenz in Nairobi

Heute startet in Afrika die 10 WTO-Ministerkonferenz [1]. Der Ausgang ist ungewiss, sagten zu Beginn der Verhandlungen EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und EU-Agrarkommissar Phil Hogan. „Die EU fühlt sich dem Multilateralismus im Handel seit langem verpflichtet“, teilten beide mit. Doch das Beste an der Konferenz ist der Verhandlungsort: Erstmals in Afrika. Ein Signal für die afrikanische Wirtschaft.

Die Landwirtschaft wird wohl auch in dieser Woche der große Streitpunkt. Bei der Ausfuhrunterstützung müssten alle Formen der Hilfe auf den Tisch kommen. Nach einem breiten Vorschlag der EU, Südamerikas und einigen Balkanländern werden Nahrungsmittelhilfen und Kredite auch zu wettbewerbsverzerrenden Handlungen gezählt. Schließlich ist die laufende Verhandlungsrunde als Entwicklungsrunde gestartet. Doch liegen vor Verhandlungsbeginn „besorgniserregend wenige kompromisshaltige Texte“ vor, heißt es in Brüssel. Optimistisch sind Malmström und Hogan nicht nach Nairobi gereist.

Lesestoff:

[1] Das Waisenkind der Weltwirtschaft

Roland Krieg

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