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Weniger Brandenburger

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Brandenburger Bevölkerung wird wieder weniger

Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilt, konnte das Land Brandenburg im Jahr 2013 zwar einen Zuzugsgewinn von 10.900 Personen verbuchen, dennoch war die Bevölkerungszahl am Jahresende mit insgesamt 2.449.000 Einwohnerinnen und Einwohnern um 300 Personen niedriger als am Jahresanfang.

Grund hierfür ist, dass die Zahl der Geburten (18.400 Kinder) deutlich geringer war als die Zahl der Gestorbenen (29.700 Personen) und dadurch ein Einwohnerverlust entstand, der mit 11.300 Personen den Zuzugsgewinn zunichte gemacht hat. Kleinere rechnerische Korrekturen am Bevölkerungsbestand, die auf Grund von Ereignissen des Vorjahres notwendig waren, haben den Gesamtverlust etwas abgemildert. Der aktuelle Bevölkerungsverlust fiel jedoch deutlich geringer aus als der des Jahres 2012 (3.700 Personen).

In den Landkreisen und kreisfreien Städten verlief die Entwicklung unterschiedlich. Einen deutlichen Bevölkerungszuwachs gab es in der Landeshauptstadt Potsdam mit 1,3 Prozent, und auch sechs weitere Kreise, die allesamt an Berlin grenzen, konnten Einwohnergewinne verzeichnen. Alle übrigen Regionen verloren Einwohnerinnen und Einwohner. Der größte Verlust zeigte sich mit einem Minus von 1,4 Prozent im Landkreis Elbe-Elster. Die hier angegebenen Bevölkerungszahlen wurden auf Grundlage der Ergebnisse des Zensus 2011 ermittelt.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

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