Werbung für spanisches Obst und Gemüse
Handel
Hortyfruta wirbt in Deutschland
Der spanische Dachverband für Obst und Gemüse
Hortyfruta wirbt seit kurzem für andalusisches Obst und Gemüse bei ausgesuchten
Rewe und Edeka-Geschäften in Fußgängerzonen.
Im Laden werden Verkostungen durchgeführt und
Informationen über die Anbauregion Andalusien bereit gehalten. In jedem
Supermarkt finden zwei solcher Aktionen statt.
Hortyfruta ist mit den Aktionen zufrieden. Dort wo die
Verkostungen bereits statt gefunden haben, habe sich der Absatz andalusischen
Obstes und Gemüse deutlich erhöht.
Gegen den Vertrauensverlust
Die Kampagne dient der Wiedergewinnung verlorenen
gegangenen Vertrauens durch die EHEC-Krise im letzten Jahr. Bis Mitte Mai
stiegen die spanischen Obst- und Gemüseexporte teilweise zweistellig an und
brachen durch den falschen Verdacht, dass spanische Gurken den Keim in die
Küchen getragen hätten, jäh ab. Im Juni sank der Export um 10 Prozent, im Juli
um fast ein Viertel des Vorjahreswertes. Das Misstrauen gegen die spanische
Gurke übertrug sich auf alle Obst- und Gemüsesorten.
Die spanischen Händler konnten Ware nicht verkaufen
oder mussten sie zu einem nicht kostendeckenden Preis abgeben.
Die Spanier haben im vergangenen Jahr trotzdem Obst und
Gemüse im Wert von 10,4 Millionen Tonnen, einem Plus von neun Prozent gegenüber
dem Vorjahr, abgeschlossen. Trotz EHEC und anderen Tiefschlägen. So haben die
französischen Bauern im Spätsommer spanische Pfirsiche und Nektarinen an der Grenze aufgehalten und die Iberer
verlieren Marktanteile durch steigende marokkanische Exporte. Marokko habe nach
spanischen Angaben auf dem französischen Großmarkt für Obst und Gemüse in Saint
Charles in Perpignan mehr als die erlaubte Quote Erdbeeren, Zucchini und
Tomaten geliefert.
roRo