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Wettbewerb für deutsche Umweltwirtschaft

Handel

China überholt Deutschland beim Handel mit Umweltgütern

Mit dem Thema Umweltschutz hat sich in Deutschalnd ein wichtiger Wirtschaftssektor etabliert, der im Jahr 2015 Güter im Wert von mehr als 83 Milliarden Euro produzierte. Da die deutsche Wirtschaft gleichzeit auf den Export als Stütze für die Wirtschaft angewiesen ist, spielen deutsche Umweltgüter auch auf dem Weltmarkt eine wichtige Rolle. Dort aber steigt der internationale Wettbewerb, wie ein aktueller Bericht des Bundesumweltamtes zeigt.

China konnte vor allem wegen der Produktion von Solaranlagen seinen Anteil am Welthandel auf 16,2 Prozent ausbauen und damit Deutschland mit 13,5 Prozent auf die zweite Stelle verweisen. Maria Krautzberger fordert als UBA-Präsidentin die Umweltpolik: „Der weltweite Markt für Umweltschutzgüter wächst stetig, seit einigen Jahren insbesondere in aufstrebenden Schwellenländern in Asien, Südamerika und aktuell auch in Afrika. Deutschland muss aufpassen, seine derzeit gute Stellung hier nicht zu verlieren. Die Umweltpolitik ist gefordert und muss mit den notwendigen langfristigen Zielen und den riochtigen ökonomischen Rahmenbedingungen Planungssicherheit für Investoren schaffen.“

Güter für den Umweltschutz stellen rund sechs Prozent des deutschen Exports. Güter, die dem Klimaschutz dienen, sind darin mit 40 Prozent vertreten. Es gehe bei der Betrachtung nicht nur um deutsche Exportanteile, sondern auch um den Binnenmarkt. Denn die deutschen Produzenten konkurrieren hier mit den ausländischen Mitbewerbern.

Lesestoff:

Die Umweltwirtschaft in Deutschland: https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/die-umweltwirtschaft-in-deutschland-0

roRo

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